Themen, Ideale, Prozesse, Ideenmanagement – Service Design mit TIPI

Service ist zunehmend ein Entscheidungskriterium für Kunden. Kunden verlangen nach personalisierten Dienstleistungen und individualisierten Services. Angetrieben durch die digitalen Entwicklungen ist das Bedürfnis nach neuen Service- und Geschäftsmodellen groß. Ideen fallen jedoch nicht vom Himmel. Progressive Methoden, der Blick aus einer neuen Perspektive sowie unkonventionelle Denk- und Handlungsweisen sind Erfolgsfaktoren für die Entwicklung neuer Ideen und Service-Modelle.

„Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.“
Albert Einstein

Service funktioniert, wenn ein spannendes, nutzwertiges Konzept und eine ansprechende Inszenierung dahinter stehen. Ein zentraler Aspekt der Inszenierung sind die Formen der Kommunikation und das Design. In diesem Kontext gilt es, die geeignete visuelle Aufbereitung und Ansprache im Geflecht zunehmend diversifizierter Zielgruppen zu treffen. Die Charakteristik von Zielgruppen zu kennen und die Kommunikations­kanäle (Online, Mobile, Social Media, Print) richtig zu bespielen ist ebenso wichtig.

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Menschen nehmen Medien anders wahr, sie konsumieren Informationen anders und teilen das Gesehene, Gelesene und Gehörte anders als bisher. So reizvoll die medialen Optionen auch sein mögen, mit zunehmender Etablierung neuer Technologien werden sich die Absender entscheiden müssen, in welchem Segment sie ein innovatives Service-Angebot etablieren möchten. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich eine intensive Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen, dem Abruf- und Nutzerverhalten der Zielgruppen. Bedeutend ist das Verhältnis von Nutzwert und Imagewirkung eines innovativen Service-Angebots.

Im Handel ist der Nutzen der mobilen Technologien offensichtlich. Katalog-Apps mit Produktdetails, 3D-Ansichten der Produkte, Bewertungsfunktionen und Bestelloptionen sind bereits verfügbar. Die Möglichkeit zur virtuellen Anprobe von Kleidung steht schon in den Startlöchern. Das alles ersetzt nicht das persönliche Beratungsgespräch, das Anprobieren im Geschäft oder das Anfassen und das Riechen. Dazu sind diese Aspekte viel zu tief in unserer Kultur verankert. Aber es werden sich Möglichkeiten im Alltag etablieren, welche uns das Leben erleichtern und uns Möglichkeiten offerieren, über die wir heute noch gar nicht nachdenken.

Vorbilder sind nicht nur in der Markenkommunikation auszumachen. Die Musikbranche gilt hier als Vorreiter. So lässt sich die Geschichte der Musiker audiovisuell inszenieren sowie der Kontakt zu Fans intensivieren. Derlei Apps bieten neben der History ergänzende Interviews, Live-Streams von Konzerten, Sound­clips, Fotos, Links und vieles mehr. Je intensiver die Musikindustrie die neuen Medien aufgreift, desto stärker wird der Markt wachsen und progressive Kommunikationsformen aufkommen lassen.

Folgt man gedanklich weiteren Möglichkeiten, so ergeben sich unzählige Optionen in einer neuen Welt der Service-Ideen. Insbesondere im Bereich der Bildung stehen die Flügeltüren zu neuen Wegen weit auf. Müssen Schüler und Studenten jeden Tag gleich mehrere Bücher zur Bildungsstätte tragen? Macht es nicht mehr Sinn, wenn sie auf bestimmte Kapitel direkt zugreifen könnten? Was wäre, wenn Texte in Lehrbüchern von den Autoren in Echtzeit aktualisiert werden könnten? Und wie wäre es, wenn analog zu den Lerninhalten gleichzeitig ergänzende Beiträge aus Wissensportalen oder kulturellen und sozialen Netzwerken einfließen, angereichert durch Grafiken, Diagramme oder Präsentationen?

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Service Design trägt somit nicht nur zur Wirtschaftlichkeit bei. Service Design unterstreicht die Positionierung der Service-Anbieter als engagierte und verantwortungsvolle Marken. Service Design kann wertvolle Beiträge zur Konkretisierung des gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Engagements eines Unternehmens leisten. Zum Beispiel im Rahmen einer internen Kampagne zur Bildung für nachhaltige Entwicklung oder im Zusammenhang mit einer Aktion zur Steigerung der Attraktivität als attraktiver Arbeitgeber.

Mit diesen Ansprüchen im Gepäck hat Klaar eine Methode zur Entwicklung von Ideen sowie zur Lösungsfindung entwickelt: Tipi – Themen, Ideale, Prozesse, Ideenmanagement.

Tipi ist aber mehr als eine Methode, Kreativitätstechnik oder ein Workshop-Programm. Ungeachtet der Aufgabenstellung (z. B. ein neuer Kundenservice oder eine Service-App) fördert Tipi die Kreativität im Team, entlastet von hohen Agenturkosten, bindet Teilnehmer unterschiedlicher Abteilungen ein und macht außerdem großen Spaß.

Im Rahmen des Programms werden konkrete Lösungen, Aktionen und Umsetzungskonzepte auf den Weg gebracht. In diesem Zusammenhang wird Tipi soweit im Detail konfiguriert und individualisiert, dass der Prozess auf die Aufgabenstellung sowie auf die Ansprüche der jeweiligen Zielgruppe zugeschnitten ist. Ziel ist es, das Service-Angebot zu einem Markenzeichen auszubauen. So entstehen Ideen für zukunftsfähige Services und Lösungen für kommunikative Herausforderungen.

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Mehr dazu im Programmheft zu Tipi.

thorsten.greinus@klaar-design.com

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